Das #ilovecottbus-Mural

Making-of Zeitraffer

Die Geschichten hinter den Motiven

Was steckt hinter den Motiven, die es an das große #ilovecottbus-Mural in der Berliner Straße 24 in Cottbus geschafft haben?

 

Hier findet ihr die Stories zu den eingereichten Gewinnermotiven und natürlich auch alle Infos zu den Zusatzmotiven.


Geballte Energie

 

Cottbus ist meine Heimat ich bin  hier aufgewachsen und sehe jeden Tag wie sich meine Stadt verändert sehe wie die Menschen hier anpacken und neues schaffen . Bin aber auch in Gedanken bei den  Menschen die sich im Strukturwandel  um ihren Arbeitsplatz sorgen  um das danach wie z.B. bei der Braunkohle . Dieses Foto hier wird es wohl so nicht mehr geben als noch alle 4 Blöcke des Kraftwerkes Jänschwalde in Betrieb waren und in der Dunkelheit weit sichtbar waren.   Ich wünsche den Künstlern für diese Aktion viel Erfolg und Spaß  ;)

 

René Engel


Lubujom Chóśebuz

 

Ich liebe Cottbus, weil... diese Stadt meine zweite Heimat geworden ist! Als gebürtige US-Amerikanerin, die Germanistik studiert hat, habe ich viel Zeit in vielen verschiedenen deutschen Städten verbracht, um die deutsche Sprache zu erlernen. Trotz allem, was ich in Düsseldorf oder Bamberg, Schwerin oder Berlin erlebte, habe ich nur in Cottbus neue Wurzeln schlagen können. Dies gelang mir zum einen, weil mein Mann Cottbuser mit niedersorbischen Vorfahren ist und mir die Stadt immer von ihren schönsten Seiten gezeigt hat. Durch ihn genieße ich eine familiäre Verbindung zu Cottbus. Andererseits wurde diese Verbindung wesentlich dadurch verstärkt, dass die Stadt mich auch ganz von sich aus, auf natürliche Weise in ihren Bann gezogen hat. Gründe dafür gibt es vielerlei: die Menschen, die ich hier kennengelernt habe, die faszinierende Kultur inklusive der niedersorbischen Sprache und Traditionen, das vom Jugendstil geprägte Stadtbild, die zahlreichen Wander- und Fahrradwege entlang der Spree, und nicht zuletzt die Lausitzer Kartoffeln mit Quark und Leinöl (ein Gericht, das mir völlig neu war). Als nebenberufliche Künstlerin und Illustratorin habe ich das Glück, meiner Begeisterung von Cottbus in einer Zeichnung Ausdruck verleihen zu können. Ich habe mich für ein Motiv entschieden, das insbesondere das sorbische Flair der Stadt und der Region hervorhebt und außerdem den Cottbuser Postkutscher zeigt. Dieses Motiv ist für mich außerdem sehr bedeutsam, weil es mich ein wenig an meine Hochzeit erinnert, auf der ich ein von der sorbischen Tracht inspiriertes Kleid getragen habe und mein Mann genau wie der Postkutscher einen schicken Zylinder auf hatte  – es war eine Lausitzer Hochzeit mitten in den USA!

 

   Emily Barthold


Eisvogel ganz nah

 

Ich liebe Cottbus, weil... die Vielfalt in der Natur hier so schön ist. Bedingt durch den Lockdown bin ich zur Vogelfotografie gekommen und habe gelernt das das schöne hier direkt vor der Haustür sein kann. Eisvögel hatte ich bis dato zwar mal gesehen, aber nie gedacht das sie hier an der Spree, 10min vor der Haustür, leben. So begann die Jagd nach dem Foto, welche am 15.01.21 ihren Höhepunkt fand :) In dem knapp einem Jahr habe ich viel über die Natur in und um Cottbus gelernt und deswegen verbinde ich den Eisvogel mit unserer schönen Stadt und finde, dass er ein schönes Motiv an der Wand abgeben könnte, auch um die Menschen daran zu erinnern, mit offenen Augen durch Ihre schöne Heimat zu laufen :)

 

Steve Seiffert


Unser Cottbus

 

Wir lieben Cottbus, weil... hier viele Ausflugsmöglichkeiten vorhanden sind. Wir wünschen uns, dass diese erhalten und gepflegt werden. Für die Innenstadt wünschen wir uns einen großen Spielplatz mit Bänken für Omas & Opas, Muttis & Vatis. Außerdem könnte es eine Hasenwiese geben, wo man die Hasen während des Picknicks beobachten könnte.

 

Hort der Carl-Blechen-Grundschule


Unser Spremberger Turm

 

Ich liebe Cottbus, weil... "der Dicke" auch triste graue Container im neuen Licht erstrahlen lässt. (fotografiert am Stadion der Freundschaft)

 

Frank P.


Zusatzmotive

Branitzer Park

 

 

Dieses Motiv wurde vom Projektteam von Little John Bikes ausgewählt.
Der von Fürst von Pückler-Muskau gestaltete Branitzer Park, mit dem Schloss Branitz und den berühmten Erdpyramiden, ist der wohl bedeutendste und bekannteste Landschaftsgarten in Cottbus.

Für das Team von Little John Bikes das ideale Ziel für eine kleine Radtour durch Cottbus und der "place to be" für ein gemütliches Picknick im Sommer.

 

 

FC Energie Cottbus

 

Viele von euch haben das Stadion der Freundschaft als ihren ganz persönlichen Lieblingsort in Cottbus eingereicht.

Der FC Energie gehört für euch zu Cottbus wie das Herz zur Seele und das sollte sich auch auf dem Mural widerspiegeln.

Der 1966 gegründete Traditionsverein zählt aktuell fast 4.000 Mitglieder und bildet so den sportlichen Puls der Stadt. Die erste Mannschaft des FC duelliert sich aktuell in der Regionalliga Nordost mit den zweiten Mannschaften großer Vereine wie bspw. Herta BSC, HSV oder FC St. Pauli.

 

 

Radrennbahn

 

Cottbus ist eine Sportstadt - und diesen Titel verdient die Stadt nicht nur dank Erfolgen im Fußball. Auch im Radsport spielt der Standort Cottbus ganz oben mit und beherbergt neben dem RSC Cottbus auch den Olympiastützpunkt im Bahnradsport. Hier trainieren junge und erfolgreiche Talente wie die 3-fache Weltmeisterin Emma Hinze und die aufstrebende Bahnradsportlerin Lea-Sophie Friedrich, die zuletzt bei den Olympischen Spielen 2020 gemeinsam die Silber-Medaille im Teamsprint geholt haben.

 

 

Boxring

 

Text folgt...

 

 

Baumkuchen

 

Unumstritten gehört die Herstellung des Cottbuser Baumkuchens in der Cottbuser Baumkuchenmanufaktur zu der fast 850 Jahre zählenden Geschichte der Stadt. Neben den Cottbuser Tuchen und dem Cottbuser Korn war es vor allem auch der Cottbuser Baumkuchen, der den Ruf der Stadt über deren Grenzen hinaus prägte und weiterhin prägt. Nach alter Tradition gefertigt, ist die Herstellung des Cottbuser Baumkuchens, aufgrund seiner schweren Masse, zeitintensiver als bspw. die Herstellung des Dresdner Baumkuchens.

 

 

Postkarte

 

Die Postkarte steht symbolisch für eine der ungewöhnlichsten Einreichungen von #ilovecottbus.
Eines Tages erreichte eine Postkarte die Sportlerin Emma Hinze, die sie an uns weiterleitete. Darin erzählte Ulrich Buder von seiner Fahrradtour 1974 von Cottbus nach Meerane in Sachsen. Er bewältigte die Strecke von ca. 200 km auf einem DDR-Fahrrad innerhalb von 14 Stunden. Seine Liebe zu Cottbus hat er unter dem Alias "Aldi Alfi" zudem vertont.

 

 

Signaturen der Künstler

 

Die Künstler Koenichsson und Glönn, die gemeinsam mit dem befreundeten Künstler Kevin Szonn 4 Wochen an der Umsetzung des #ilovecottbus-Murals arbeiteten, hinterließen illustrative Signaturen, um ihre Arbeit zu kennzeichnen. Könnt ihr alle entdecken?

Du hast noch Fragen? Schreib uns eine E-Mail!

an info@ilovecottbus.com